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30.01.2016

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Im zweiten Anlauf in den Landtag!

Nach dem knappen Scheitern unserer Partei bei den Landtagswahlen am 20. März 2011 mit 4,6 Prozent sah die Lage zunächst alles andere als rosig aus. Nicht nur die Schulden aus mehreren Kreditaufnahmen drückten, sondern es verließen auch einige der einstigen Spitzenkandidaten ihre Posten und schließlich die Partei. In dieser schwierigen Situation übernahm Peter Walde den Landesvorsitz, so daß die Arbeit weitergehen konnte. Nicht vergessen werden darf an dieser Stelle, daß seine Frau Heidrun in den folgen vier Jahren als Landesschatzmeisterin dafür sorgte, daß aus den roten Zahlen schwarze werden konnten.

Ein erster Erfolg zeigte sich bei den Kommunalwahlen im Frühjahr 2014, als die Zahl der Mandate gehalten werden konnte. Trotzdem sahen die Aussichten für das Wahljahr 2016 alles andere als günstig aus, nachdem die Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg Rückgänge in den Stimmenzahlen brachten. Doch ans Aufgeben dachte niemand!

Der Start

Der Wahlkampf wurde in Sachsen-Anhalt deshalb sehr früh begonnen. Nachdem die Kandidaten für die Landesliste bereits am 11. April 2015 aufgestellt worden waren, ging es sofort an die Sammlung der Unterstützungs-Unterschriften, die nach wenigen Wochen ihr Ziel erreichte. Währenddessen wurde mit Hilfe des Kameraden Baldur Landogart das erste Flugblatt entworfen und seit dem Sommer zahlreich unter die Leute gebracht.

Rückenwind gab uns das Anwachsen der Asylantenzahlen – auch wenn wir auf diese Art der „Unterstützung“ gern verzichtet hätten. Entsprechend zeigten sich erste Erfolge. Die Resonanz in der Bevölkerung stieg und auch die Umfrageergebnisse zeigten im Juli und September 3 Prozent für die NPD. Zum Vergleich: Genau fünf Jahre zuvor wurde unsere Partei in diesen Umfragen noch gar nicht erwähnt. Die Medien konnten in ihrer Berichterstattung die Aktivitäten der NPD spätestens seit den Protesten in Tröglitz nicht mehr totschweigen. Auch negative Berichterstattung kann nützlich sein, wenn die Menschen vor Ort sehen, wie sich die Dinge wirklich verhalten und volksnahe Politiker wie Steffen Thiel (Listenplatz 5) ihre Interessen vertreten!

 

Bürgerproteste

Nachdem Bundeskanzlerin Merkel in verantwortungsloser Weise die Kriegs- und Wohlstandsflüchtlinge der ganzen Welt eingeladen hatte, nach Deutschland zu kommen, wuchs der Unmut unter den Bürgern Sachsen-Anhalts. Ob in Quedlinburg, Dessau, Magdeburg, Havelberg oder Merseburg – überall, wo sich Bürgerprotest formierte, waren Mitglieder des Landesvorstands dabei. Sie sprachen vor den Menschen, benannten die Probleme und zeigten Perspektiven auf. Um noch mehr Bürger zu erreichen, ging auch das „Flaggschiff“ zweimal für mehrere Tage auf Fahrt. Andreas Karl (Listenplatz 3) hierzu: „Alle im LV ziehen voll mit. Wir waren mit 17 Mann unterwegs und davon waren 4 Vorstandsmitglieder dabei, die auch alle gesprochen haben - und das gab es wirklich noch nie bei uns!“

 

Nah am Volk

Mit dem „Flaggschiff“ konnten zahlreiche Städte besucht werden. An der ersten Tour im Oktober nahm neben dem Bundesorganisationsleiter Sebastian Schmidtke auch unser Bundesvorsitzender Frank Franz teil. Vom 24. bis zum 26. November wurde den Bürgern zum zweiten Mal die Sicht unserer Partei nahegebracht. Hier einige Auszüge aus den Redebeiträgen:

In Querfurt sprach unser Spitzenkandidat Peter Walde den Skandal an, daß 25 Jahre nach der Wiedervereinigung in Deutschland 2,5 Millionen Kinder in Armut leben, es 300.000 Obdachlose gibt und hundertausende Rentner von Altersarmut bedroht sind. Er kritisierte eine Zweiklassen-Gesellschaft, in der die Deutschen sich immer mehr gegenüber den Fremden zurückgesetzt sehen. Eindringlich forderte er die Zuhörer auf, über den eigenen Schatten zu springen, am 13. März 2016 ins Wahllokal zu gehen und das Kreuz dahin zu setzen, wo es hingehört: Zweitstimme NPD!

 

Auch in der Lutherstadt Eisleben forderte Thomas Grey (Listenplatz 2) die Bürger auf, im kommenden Jahr die Chance zu nutzen, auf friedlichem Wege eine grundlegende Änderung in der Politik herbei zu führen: „Wir als Nationaldemokraten stehen dafür, daß wir uns zuerst für das eigene Volk und die eigene Familie einzusetzen haben!“ Er erinnerte daran, daß noch vor wenigen Monaten die Erzieher für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen gestreikt haben und deshalb viele Eltern ihren Jahresurlaub dafür verwenden mußten, ihre Kinder selbst zu betreuen. Von den Politikern hieß es nur, es sei kein Geld da. Jetzt, wo zahllose „Flüchtlinge“ kommen, werden die Taschen geöffnet und es sind auf einmal Milliarden Euro verfügbar. Grey kritisierte ferner die Rolle der USA, die wesentlich zu den derzeitigen Zuständen – einschließlich der Bedrohung durch den islamischen Terror – geführt hätte.

 

In Genthin griff Andreas Karl u.a. das Thema Ausländer-Kriminalität auf, das von den Medien am liebsten ganz totgeschwiegen würde. Er forderte die sofortige Abschiebung solcher Täter wie die, die in Magdeburg zu viert eine 19jährige Frau mißbraucht hatten.

Nicht vergessen werden soll an dieser Stelle, daß am 17. Oktober mit einem Landesparteitag in Tangerhütte der offizielle Wahlkampfauftakt eingeläutet wurde. Wir konnten hierzu unseren Europa-Abgeordneten Udo Voigt und den Fraktionsvorsitzenden der NPD im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Udo Pastörs, begrüßen.

Mit Beginn des Jahres 2016 stehen die Zeichen auf Sturm wie nie zuvor. Die kriminellen Ausschreitungen der Zivilinvasoren während der Silvesterfeiern in Köln, Hamburg, Stuttgart und anderswo können auch von den etablierten Politikern und Medien nicht mehr „unter der Decke“ gehalten werden. Zwar sind auch wieder die Relativierer unterwegs, die den Zusammenhang zwischen der Landnahme Angehöriger raumfremder Kulturen und ihren damit einhergehenden Verbrechen und Ausschreitungen leugnen oder unter einem Schwall von Worten vertuschen wollen. Aber es gelingt ihnen immer weniger.

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt bietet vielleicht die letzte Gelegenheit, zumindest auf parlamentarischer Ebene etwas Grundlegendes zu verändern. Die Chancen stehen gut. Mit dem Verzicht auf Direktkandidaten und der Konzentration des Wahlantritts auf die entscheidende Zweitstimme ist es auch trotz starker Konkurrenz der AfD möglich, einen Erfolg zu einzufahren, der einem Überraschungsschlag gleich kommen könnte!

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