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11.08.2015

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Sebastian Schmidtke bei Magida

Am Montag, den 10. August, war wieder Magida-Tag. Wie immer trafen sich Bürger aus Magdeburg und Umgebung an der „Hauptwache“, einem Platz direkt neben dem Rathaus. Neu war, dass die Polizei völlig auf Absperrgitter verzichtet hatte. Sie wären auch nicht notwendig gewesen, denn der Aufruf linker Gruppierungen zum Protest war völlig ins Leere gelaufen. Nur die ebenso einsame wie traurige Gestalt einer Antifa-Fotografin zeigte den Teilnehmern, dass es überhaupt noch Exemplare dieser Art gibt.

 Eigentlich wäre wirklich mehr von dieser Seite zu erwarten gewesen. Immerhin hatte sich mit Sebastian Schmidtke, NPD-Landesvorsitzender in Berlin und Wahlkampfleiter in Sachsen-Anhalt ein Politiker angesagt, der auch bundesweit bekannt ist. Und er enttäuschte nicht: Gut 50 Minuten dauerte seine Rede, die von zahlreichen Beifallsbekundungen begleitet wurde. An konkreten Beispielen aus seiner Heimatstadt Berlin stellte er eindringlich dar, wohin die Entwicklung auch in Magdeburg führen wird, wenn ihr nicht Einhalt geboten wird.

 Schmidtke sprach über die verfestigten Strukturen arabischer Clans, die ganze Straßenzüge beherrschen und eine eigene „Rechtsprechung“ auf der Grundlage der Scharia etabliert haben, deren sichtbares Symbol „Friedensrichter“ sind. Drogenhandel und andere Formen der Kriminalität, Verwahrlosung und zunehmender Wohnungsmangel waren weitere Punkte, die er thematisierte. Aber auch auf die - oft nicht vorhandenen – Fluchtgründe in den Herkunftsländern ging er ein. Im Falle der Balkanländer sind sie allgemein bekannt. Doch auch im Bürgerkriegsland Syrien gibt es noch große Gebiete, in denen friedliche Zustände herrschen. Hier konnte er auf die Ergebnisse der Reise einer Delegation des EU-Parlaments zurückgreifen, zu denen auch unser Abgeordneter Udo Voigt gehörte.

 Der Kundgebung schloss sich der traditionelle Spaziergang an, der über die Hauptstraßen der Innenstadt führte und ebenfalls störungsfrei ablief. Auch wenn die Zahl der Teilnehmer nicht mehr die Größenordnungen der Anfangszeit erreichte, so hat sich doch eine Tradition etabliert, die geprägt ist von offenen Diskussionen (und auch Mikrophonen) und Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg. Eines muss jedoch klar sein: Die Veränderungen auf der Straße müssen auch zu Veränderungen in den Parlamenten führen! Die Landtagswahl im März 2016 ist eine gute Gelegenheit hierzu.

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